DFB-Pokal-Viertelfinale: Nur Leipzig überzeugt

Hannover 96 vs. RB Leipzig endet 0:4

RB Leipzig hat sich im Viertelfinale des DFB-Pokals keine Blöße gegen Hannover 96 gegeben. Der Klassenunterschied gegen den Zweitligisten war über 90 Minuten unverkennbar. Insbesondere Nkunku stellte seine Gegenspieler immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Fast schon folgerichtig war es der Mann, der vor der Saison aus der Jugend des FC Barcelona zu den Bullen stieß, der die beiden ersten Tore erzielte (17., 22.). In der zweiten Halbzeit machten Laimer (67.) und Silva (73.) das Ergebnis standesgemäß. Zur ganzen Wahrheit gehört, dass die Niedersachsen mit den vier Gegentreffern noch sehr gut bedient waren. Leipzig auf der anderen Seite ist fraglos nun der Top-Favorit auf den Pokalsieg.

Hamburger SV vs. Karlsruher SC endet 3:2 im Elfmeterschießen

Es war ein packendes Duell zwischen den beiden Zweitligisten – bei dem Hamburg lange wie der sichere Verlierer aussah. Schließlich führte der Karlsruher SC zeitweilig sogar 2:0. Das 1:0 hatte Heise besorgt (40.). Hofmann konnte auf 2:0 stellen (50.). Glatzel erzielte den Anschlusstreffer (52.) und sorgte in der Nachspielzeit für den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich (90.+1). Hamburg profitierte dabei davon, dass sich der KSC durch die gelb-rote Karte für Kobald (72.) selbst geschwächt hatte. Den fälligen Foulelfmeter für das zweite Vergehen vergab Kittel jedoch. In der Verlängerung fielen keine weiteren Treffer. So mussten die Strafstöße die Entscheidung bringen: Auf Seiten des KSC vergaben Wanitzek, van Rhijn und O’Shaughnessy. Der HSV leistete sich mit Schonlau nur einen Fehlschuss und erreichte so das Halbfinale.

VfL Bochum vs. SC Freiburg endet 1:2 nach Verlängerung

Die reguläre Spielzeit war von Angst geprägt. Beide Teams fürchteten, einen Treffer zu kassieren, den sie nicht mehr aufholen könnten. Trotzdem konnte im zweiten Durchgang Petersen das 1:0 für den Gast erzielen (51.). Polter reparierte dies jedoch (64.). In der Verlängerung sah es lange Elfmeterschießen aus. Doch insbesondere Bochum rechnete augenscheinlich zu früh damit und wurde nachlässig. Nutzen konnte diesen Umstand Sallai in der letzten Minute der zusätzlichen Zeit (120.). Nach Leipzig ist Freiburg damit der logische Anwärter auf den Pokalsieg.

Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

Comments are closed.

Powered by WordPress