Bundesliga 31. Spieltag: Leipzig und Frankfurt mit dem Kopf nicht bei der Sache

Der 31. Spieltag ging in die Verlängerung. Die beiden Europa League-Halbfinalisten RB Leipzig und Eintracht Frankfurt traten erst am Montag an. Gewöhnlich hätten sie am Sonntag gespielt, aber aufgrund des 1. Mais wurden die Partien um einen Tag verschoben. Auf dem Platz war deutlich erkennbar, dass beide Mannschaften mit dem Kopf bereits bei den für sie so wichtigen Rückspielen waren. Insbesondere für die Bullen könnte dies teuer werden.

Borussia Mönchengladbach vs. RB Leipzig endet 3:1

Die Bullen spielten erschreckend schwach und gerieten folgerichtig früh in Rückstand. Das 1:0 besorgte Breel Embolo (17. Minute). Christopher Nkunku konnte zwar ausgleichen (36.), aber noch in der ersten Halbzeit brachte Jonas Hofmann den Gastgeber wieder in Führung (45.+2). Er war es auch, der im zweiten Durchgang für den Endstand sorgte (77.). Tatsächlich spielten die Fohlen zu diesem Zeitpunkt aber schon für einige Minuten in Unterzahl, da Nico Elvedi vom Platz flog (64.). Auch der eine Mann mehr half den Bullen nicht. Die Leipziger sind durch die Niederlage aus den Champions League-Rängen gerutscht.

Bayer 04 Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt endet 2:0

Schon als die Aufstellungen für dieses Spiel kamen, war klar, dass die Hessen abschenkten. Oliver Glasner schonte gleich acht Spieler der Adler für die Europa League. Leverkusen schickte hingegen die beste Mannschaft aufs Feld und fuhr auf diese Weise einen unangefochtenen Sieg ein, der durchaus auch noch höher als 2:0 hätte ausgehen können. Die Treffer erzielten Paulinho (18.) und Patrik Schick (51.). Die Werkself muss nur noch eine der beiden letzten Partien gewinnen, um das Ticket für die Champions League zu lösen. Es ist fast schon ironisch, dass es der Eintracht ähnlich geht: Die Adler dürfen in der Europa League in den letzten beiden Spielen nur nicht mehr verlieren.

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